REVIEWS – “GET IT”
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Heavy Metal Heaven (03.01.2006)

Nun denn, ich muss schon zugeben, dass ich reinen Instrumentalproduktionen von vorne herein immer wieder mit einer gewissen Skepsis gegenüber trete, weil ich zum einen als Gesangsfetischist natürlich genau diesen vermisse, da ich einfach gerne nach der Botschaft eines Songs suche, und zum zweiten hab ich immer das Gefühl, hier ist wieder einer, der mir was etwas vorproleten möchte… In diesem Falle wurde ich zu meinem Glück allerdings vom Gegenteil überzeugt.
Die Instrumental-Produktion des Hamburger Gitarristen Raimund Burke hat es wirklich in sich. Dieser Saitenzieher versteht es wirklich, seine Axt reden zu lassen, so dass sich bei geschlossenen Augen doch tatsächlich Bilder, Gefühle und Gedanken im Kopf breit machen. Mein Tipp: Nachts bei Regen in den Autowechsler schmeißen und einfach durch die Gegend brettern.
Stilistisch läst sich „Get it“ in Richtung „Dream Theartre“, Satriani ansiedeln, obwohl ich meine, auch teilweise Harmonien von Maiden herausgehört zu haben.
Einzig und alleine stören mich ab und an die für meinen Geschmack zu künstlichen Drum-Parts, vor allem beim ersten Song, beim Rest allerdings kann man förmlich die Finger übers Griffbrett flitzen sehen, was dieses Problem dann doch wieder schnell in den Hintergrund rücken lässt.
Raimund Burkes Werk „Get it“ ist für Freunde von glasklarer Gitarrenarbeit ein absolutes Muss! Hier wird wirklich die Leidenschaft zur Gitarre und zur Musik von einem absolut erfahrenen und professionellem Musiker an seine Fans weitergegeben!!!
Und trotzdem….wäre mal interessant zu wissen, wie sich’s mit Gesang anhört 😉
Olli
http://www.heavy-metal-heaven.de/redaktion/u-reviews.php3?subaction=showfull&id=1136322667&archive=&start_from=&ucat=32&

Encrucijada-Melodic (2005)

Al escuchar “Get it” por vez primera me pareció un disco que no aportaba mucho más de lo que ya han hecho las principales figuras de la guitarra, es decir JOE SATRIANI y STEVE VAI. Ese pensamiento lo tuve hasta que lo puse en mi equipo por segunda vez y ya más relajado. Ahí pude darme cuenta de lo que RAIMUND BURKE pretende mostrar, un disco muy cargado de delicados detalles y con una estructura en sus composiciones netamente progresiva y llena de Hard Rock tradicional.
Eso fue lo que cambió mis perspectiva para este CD. Canciones como “Sunny day” (con cierta alusión al Metal Neo-Clásico), “Break through” (enmarcada por un clima de puro Heavy Metal y Hard Rock), las hermosas y sentimentales baladas “Dedicated to…” y “Balance” dejan bien en claro que Raimund juega con su instrumento a crear bellísimas melodías. Pero eso no es todo, “Get it” tiene un gustito a Southern Rock y en “Music speaks my mind” el muchacho coquetea con el blues. En el comienzo de “Friday night” me hizo recordar a EMERSON, LAKE & PALMER.
“The day before” lleva un toque a lo RAINBOW, mientras que en “The typewriter” demuestra toda su destreza y habilidad. Un guitarrista que compone y ejecuta su instrumento al estilo de un gran MICHAEL HARRIS y no tanto como JOE SATRIANI y STEVE VAI. Muy Bueno!
Pablo B.
http://www.encrucijada-melodic.com.ar/cdreviews_febrero2006.htm

Metal Inside (2005)

Der 36 – jährige Gitarrist aus Hamburg präsentiert uns mit „Get It“ sein Debütalbum, das nach gut 20 Jahren Erfahrung mit der Sechssaitigen, diversen Demos und Arbeiten mit namhaften Musikern überfällig war. Und das Album kann man ohne Frage als gelungen bezeichnen, denn Raimund Burke hat seine Einflüsse von Steve Vai, Joe Satriani, DREAM THEATER oder DEEP PURPLE in komplette Songs verpackt, bei denen natürlich die Gitarre im Vordergrund steht. Auf Gesang wurde jedoch leider ganz verzichtet, welcher die Scheibe sicher noch aufgewertet hätte, aber auch so verkommt „Get It“ nicht zur puren „Seht her, was ich alles kann!“ – Solo – Inszenierung.
Lediglich Befürworter der grundsätzlich kellertief gestimmten Axt werden beim Anhören des Albums absoluten Unmut verspüren, denn Raimund Burke bewegt sich nahezu durchweg in höheren Tonlagen. Auch die restlichen Instrumente klingen sehr natürlich, und man hat jederzeit das Gefühl, hier eine Band mit überaus fähigem Gitarristen zu hören. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, sollte sich Stücke wie das ausladende „Dedicated To…“, das schnelle „Break Through“ oder das lediglich von einem Piano begleitete „Balance“ anhören und sich über ein absolut hörenswertes Instrumentalalbum freuen, das zudem noch sehr professionell produziert wurde. Für Freunde der klassischen, unverfälschten Gitarre ein echter Anchecktipp!
Dennis Otto
http://www.metalinside.de/review/raimund-burke/get-it

Gitarre & Bass (2006)

Heavy-Gitarrist Raimund Burke aus Hamburg hat sein Debüt-Album selbst produziert. Seine instrumentale Musik erinnert an Joe Satriani, daneben wird mit vielen Metal-Versatzstücken gearbeitet. Burke beherrscht seine Strat, spielt mal klassisch inspirierte Linien à la Yngwie Malmsteen, streut bluesige Licks ein und eben jene markanten melodischen Gitarren-Melodien, wie man sie von Joe Satriani kennt. Überraschend, wie lebendig die Produktion klingt, wobei sicherlich eine echte Band Burkes Stücke vielleicht noch mehr zum Krachen bringen würde.
Das ist Spekulation – klar ist, dass hier ein stilsicherer Instrumentalist am Werke ist, der gute Musik im Kopf und ganz viel Ton in den Fingern hat. Und der auch weiß, wie man Stücke arrangiert. Ex-Helloween-Musiker Roland Grapow hatte Burkes Nummer ,Dedicated To …‘ bereits für sein Solo-Album ,The Four Seasons Of Life‘ aufgenommen. Noch eine interessante Randnotiz: Auf der Website von Steve Lukather gibt’s unter „New Talents” einen Link zu Burke. Guter Musiker, weiter so!
http://www1.gitarrebass.de/

Bright Eyes (2006)

Mit RAIMUND BURKE stellt sich hier ein Sologitarrist aus Hamburg vor. In Eigenregie nahm er „Get It“ auf und produzierte das Album auch selbst. Der 36jährige Gitarrenzauberer präsentiert sich auf seinem Debütalbum von einer sehr angenehmen Gitarristense(a)ite. Schließlich verliert sich RAIMUND BURKE nicht in endlosen Frickeleinlagen, sondern agiert songdienlich, wie sein Vorbild Joe Satriani, der im Gitarrensound hörbar mitschwingt. Irgendwie fühle ich mich an Satrianis „Surfing With The Alien“ erinnert, wobei das songschreiberische Niveau dieses Instrumentalwerkes aus dem Hause Satriani nicht erreicht werden kann, was allerdings auch kein Beinbruch ist.
RAIMUND BURKE ist kein unbeschriebenes Blatt im deutschen Rockzirkus und er arbeitete bereits u.a. mit Roland Grapow (Ex-Helloween/Masterplan) zusammen. Alle Gitarrenfreaks, die nicht die Anzahl der Licks zählen, die ihr Gitarrenhero pro Sekunde schafft, sollten sich die Zeit nehmen, um in „Get It“ reinzuhören. Auf der Website des Gitarristen www.raimundburke.de könnt ihr noch mehr Details über den Künstler erfahren.
Als Anspieltipps gebe ich euch jedenfalls schon einmal das Lust und Laune versprühende „Sunny Day“ und das getragene ruhige „Dedicated To…?“ mit auf den Weg. Der Musiker hat wirklich Spaß an seinem Instrument und das Songwriting kann sich wirklich sehen bzw. hören lassen. Das cool groovende „Get It“ ist zum Autofahren bestens geeignet und erinnert ein bisschen an Eric Johnson. Da auch die Produktion eindrucksvoll gelungen ist, dürfte RAIMUND BURKE sicherlich die Aufmerksamkeit vieler Gitarrenliebhaber genießen.
Wer auf der Suche nach der inneren „Balance“ ist, der sollte sich den gleichnamigen Song auf „Get It“ anhören.
Ein gelungenes Debütalbum, das Freude bereitet und eigentlich einen weltweiten Release verdient.
11 von 13 Augen
Tom Klaner
http://www.bright-eyes.de/baseportal/CDs/kritikendetail&Id==6975

Myrevelations (2006)

Der norddeutsche Klampfer debütiert mit seiner Platte “Get It” indem er seiner musikalischen Visionen in Form von elf liebevoll komponierten Instrumentalstücken an den Mann bringt. Im Alleingang geschrieben produziert und eingespielt, liegt seiner Stärke doch eindeutig in seinem erdigen natürlichen Sound. Das Gefühl für Melodie und Feeling steht stets im Mittelpunkt, wobei sich anbiederndes Genudel kategorisch abgelehnt wird. Auf eine sympathische Art und Weise tobt sich Raimund statt dessen auf verschiedensten Gebieten aus bietet somit ein breites Spektrum kurzweiliger Gitarrenmusik.
Die Platte beginnt mit dem sphärischen Opener “Come On”, “Sunny Day” hingegen erinnert an Satriani auf Klassik, “Get It” wirkt jazzy, “Music Speaks My Mind” hingegen bluesy und “Friday Night” treibt mit rockenden Tönen ordentlich nach vorne. Bei der Ballade “Dedicated to…?” handelt es sich im Übrigen um das Stück, welches Roland Grapow auch für seine Soloplatte “The Four Seasons Of Live” umarrangiert übernahm.
Wie man sehen und hören kann, ist “Get It” ein Album, das unbefangen Einblick in das interessante Schaffen eines ambitionierten Gitarristen gibt ohne sich an irgendwelche strikten Konventionen zu halten. Weiter so! Für die nächste Platte würde ich mir jedoch ein echtes Schlagzeug wünschen, klingt der Drumcomputer unangemessen steril. Doch abgesehen davon weiß die Scheibe definitiv zu gefallen.
Marek Schoppa
http://www.myrevelations.de/cgi-bin/index2.pl

RockHard (2005)


Mike Borrink
http://www.rockhard.de/home.php3?rubrik=147&grafik=1&inc=detail_54.inc&ihid=40330

Rock it! (2005)


http://www.rock-it-magazine.de

Home of Rock (22.09.2005)

Instrumentale Gitarrenalben sind immer so ein ganz besonderer Fall für sich. Egozentrische Selbstbeweihräucherung, sterile kreative Werkschau, uninspiriertes Gedudel… alles schon da gewesen. Es gibt erfreulicherweise auch Ausnahmen und das ist eigentlich keine Überraschung: Es sind nicht unbedingt die üblichen Verdächtigen – sprich Vai, Satriani und Co. – die uns diese bescheren.
Ist euch schon einmal der Name Raimund Burke begegnet? Der mittlerweile 36-jährige Hamburger war einst gemeinsam mit Björn Eilen (REBELLION) und Peter Breitenbach (GRAVE DIGGER) bei der Band INVERNESS aktiv. Zudem schrieb für Roland Grapow – ja, ja Hamburg ist ein Dorf – das Stück Dedicated to…, das in überarbeiteter Form auf dem Soloalbum “The four seasons of life” des heutigen MASTERPLAN-Gitarristen landete.
Im vergangenen Jahr nahm Raimund Burke nun sein erstes Soloalbum auf und “Get it” darf sich ohne weiteres mit dem Attribut ‘hörenswert’ schmücken.
Konzeptionell bewegt sich der Absolvent der Musikhochschule Hamburg natürlich im erwarteten Rahmen und nimmt den Hörer auf eine vielseitige und abwechslungsreiche musikalische Reise, die zwar von unterschiedlichen Stimmungen geprägt ist, aber dabei nie ihre Wurzeln, die im (harten) Rock liegen, aus den Augen verliert.
Die Joe Satriani-Einflüsse treten offen zu Tage, aber Raimund Burke legt auch eine Emotionalität im Ausdruck an den Tage, die mich unweigerlich an Richie Blackmores gefühlvolles Spiel denken lässt.
“Get it” bietet aber vor allem richtige Songs, die sowohl für sich alleine stehen können, aber auch im Gesamtkontext des Albums funktionieren und im Gegensatz zu vielen ähnlichen Veröffentlichungen auch für Nichtmusiker nie auch nur einen Hauch von Langeweile aufkommen lassen.
Mich persönlich sprechen vor allem die baladesken Momente des Albums wie Dedicated to… oder Balance an. Das ist einfach schöne Musik in die man tief eintauchen und sich fallen lassen kann. Doch auch die schnelleren und härteren Stücke wie Friday night oder das klassisch inspirierte The typewriter haben ihren Reiz.
Anhänger dieser Art von Musik liegen jedenfalls nicht falsch, wenn sie den Albumtitel wörtlich nehmen und die CD für schlappe zehn Euro über die Raimunds Homepage ordern.
Martin Schneider
http://www.home-of-rock.de/CD-Reviews/Raimund_Burke/Get_It.html

Morrigan’s Pit (10.08.2005)

After having played in several hardrock and fusion bands, this guitarist from Hamburg finally released his first solo CD. An instrumental CD with guitar rock/metal roughly in the vein of Satriani but maybe a bit more progressive, some older rock influences also shine through here and there.
Raimund puts an enormous amount of feeling in his songs and doesn’t end up endlessly freaking out on his guitar, so his songs are truly songs. Songs with a lot of melody and passion, sometimes smooth (“Come On”), bluesy (“Music Speaks My Mind”) or even ballad-like (“Dedicated To… ?”, “Balance”), sometimes faster, heavier and energetic (“Break Through”, “Get It”, “Friday Night”, “The Day Before”, “The Typewriter”), sometimes combined (“Sunny Day”, “It Happened Tomorrow”). Songs to dream away on and songs to play air guitar to 😉 Never songs just for musicians, always songs for any music lover, a pleasure to listen to.
He did pretty much everything on this album himself: writing, playing, keyboards- and drum-programming, recording, producing, mixing and even the graphics and design of the CD booklet. Only exceptions are “Dedicated To… ?” that he wrote for Roland Grapow’s 1997 solo CD “The Four Seasons Of Life” (Roland arranged the song) and the Leroy Anderson cover “The Typewriter” which obviously sounds very different from the original which was recorded used a, yes, typewriter as the sole instrument!
You can check out 5 soundsamples on www.raimundburke.de and order this CD for only 10 Euro (+ postage), if you like this style you can’t go wrong there!
Marlies
http://www.morrigans-pit.org/mp/cd_burke_getit.php09&pos=44

Heavy (oder was) / Underground Empire (2005)


Gitarrenalben gibt es heuer wie Sand am Meer. Dennoch hat es Raimund Burke geschafft, eine Soloscheibe zu basteln, die aus den Fluten raussticht – nicht nur, weil er die Scheibe von a bis z komplett selbst realisiert hat.
Raimund, der seit etwa 20 Jahren Gitarre spielt und sich selbst in der Tradition eines Joe Satriani sieht, tauchte erstmals mit der Gruppe INVERNESS auf, bei der auch die beiden späteren WARHEAD-Musiker Peter Breitenbach und Björn Eilen (heute bei REBELLION) mitwirkten. Außerdem steuerte er einen Songs namens ›Dedicated To…?‹ für die »The Four Seasons Of Life«-Soloplatte des damaligen HELLOWEEN- und heutigen MASTERPLAN-Gitarristen Roland Grapow bei.
Auf seiner »Get It«-Scheibe will Raimund erfreulicherweise nicht nur beweisen, wie schnell er seine Finger bewegen kann, sondern setzt lieber auf Groove und nachvollziehbare Hooks (großartig: ›Balance‹), so daß sowohl Musiker als auch Normalhörer mit einem Hang zu Gitarrenmusik der Aufforderung nachkommen können: “Get it!”
Stefan Glas
http://www.underground-empire.com/

Heavy-Metal (18.07.2005)

Eine Gitarre erklingt….
…und der Mann daran kommt aus Hamburg!
Mit Solo Alben und dann noch von Gitarristen ist es ja immer so ne Sache. So auch in diesem Falle, die Soloplatte „Get it“ von Raimund Burke. Soundmässig kommt das Ganze nämlich aus der Konserve, was mir persönlich nicht so ganz in den Kram passt, aber sei´s drum. Über die Musikalität vom guten Raimund gibt´s nämlich nix zu meckern, der Junge kann definitiv die Saiten in ner ordentlichen Art und Weise zupfen, Joe Satriani, Dream Theater, aber auch alte Haudegen wie Deep Purple oder Thin Lizzy haben´s dem Hamburger angetan und das hört man auch.
Mit dem Opener „Come on“ geht der Gitarrenvirtuose eigentlich noch recht gemächlich in das Werk, „Sunny day“ pumpt dann schon mehr und geht nach vorne ist aber auch durchsetzt von relaxten Passagen. Bei „Dedicated to…“ handelt es sich um eine Ballade, die Raimund für die Roland Grapow´s (Helloween) Solo CD geschrieben hat, sehr bluesig gehalten und relaxed aber trotzdem nicht kraftlos.
Weiter geht´s mit „Break through“ wo denn auch mal die Hard Rock Axt ausgepackt wurde und der auch schön nach vorne stampft.
Ich möchte eigentlich weniger auf die einzelnen Songs eingehen. „Get it“ ist auf jeden Fall gelungen und bietet in meinen Augen schönes „Anschauungsmaterial“ für Gitarristen, denen nicht nur die Geschwindigkeit allein, sondern vor allem auch das Feeling an der Klampfe wichtig ist, davon besitzt Raimund Burke nämlich einiges.
silentbob
http://www.heavy-metal.de/?id=4504&count=no

Powermetal (18.07.2005)

RAIMUND BURKE? Nie gehört, aber das kann sich ja ändern. Der gute Mann ist ein Gitarrist und wandelt musikalisch irgendwo auf den Pfaden zwischen JOE SATRIANI (mehr) und DREAM THEATER (gelegentlich). “Get It” ist eine Instrumental-Scheibe, die über gute Songs und Ideen verfügt, aber wohl nur für Fans von derartigen Klängen geeignet ist. Der Meister zeichnet für alles selbst verantwortlich, d.h. natürlich die Gitarre, das Programming und den gesamten Aufnahme-Prozess. In jenem Programming liegt für mich persönlich der Knackpunkt, denn insbesondere die Drums klingen eben SEHR künstlich. Natürlich ist das eine Kostenfrage, aber es klingt halt nicht besonders… Aber das war’s dann auch mit Meckern. “Get It” rockt, grooved und hält auch zahlreiche gefühlvolle Klänge parat. Gerade instrumentale Klänge lassen ja Raum für eigene Interpretationen.
Bei einem Stück (‘Dedicated To…’) hat Roland Grapow (MASTERPLAN, ex-HELLOWEEN) mitgeschrieben und das letzte Stück ‘The Typewriter’ ist vom 1975 verstorbenen amerikanischen Komponisten LEROY ANDERSON. Der Rest geht vollständig auf das Konto des Herrn BURKE. Wobei große Teile von ‘Balance’ schon arg bekannt sind… (GARY MOORE!!!).
BURKE hat instrumentale Rocker (‘Break Through’ oder ‘Friday Night’), ausufernde Gitarren-Läufe (‘Music Speaks My Mind’) oder Balladen (‘Balance’) auf “Get It” verewigt. Als sehr angenehm fällt mir auf, das trotz der Tatsache, dass natürlich das Gitarrenspiel stark im Vordergrund steht, das Ganze nicht zur nervtötenden Demonstration technischer Fähigkeiten oder sportlicher Glanzleistungen verkommt, sondern immer nachvollziehbares und oft sehr eingängiges Songmaterial im Mittelpunkt steht. Alle, die SATRIANI oder VAI im Plattenschrank haben, und eben auch ohne Gesang leben können, sollten ruhig mal ein Ohr riskieren, zumal es die CD für faire 10 Euro (+ Porto) zu erwerben gibt.
Die CD, alles weitere und auch Hörproben von “Get it” gibt es unter http://www.raimundburke.de
Anspieltipps: Get It, Balance, Friday Night, It Happened Tomorrow
Martin Stark
http://www.powermetal.de/cdreview/review-6099.html
