REVIEWS – “CHRISTMAS CLASSICS”
Rocktimes (ger) • Gitarre & Bass (ger) • Underground Empire (ger) • Myrevelations (ger) • Melodic (engl) • Home of Rock (ger) • Myglobalmind (engl) • Slam! (ital) • Metallized (ital)

Rocktimes (November 2010)

Ein Blick auf den Kalender verrät, bis zur Advents- und Weihnachtszeit sind’s nur noch wenige Wochen! Allein beim Gedanken, dass Omi wie jedes Jahr um die Zeit wärmende Wintersocken strickt, Mutti die ausgestochenen Teigrohlinge in den Ofen schiebt, um später köstliche Kekse zu ernten, Daddy sich kurz vor dem 24. um den passenden Weihnachtsbaum kümmert, ihn mit tollem Klimbim ausstaffiert und im Hintergrund der Weihnachtsklassiker “Last Christmas” von Wham in romantischer Zimmerlautstärke aus den Boxen der HiFi-Anlage fiedeln lässt, kann sogar ich sentimental werden. Und obwohl es noch ein bisserl hin ist, greif ich adventsverträumt in den zugesandten Umschlag aus Hamburg. Absender: Raimund Burke. Wat? “Christmas Classic”? Aus allen Weihnachtsträumen gerissen bete ich zum Allerheiligen, dass ich nicht auch noch so’n George Michael-Aufwärmer besprechen muss.
In der Tat verrät die Track-Liste mit Titeln wie “Jingle Bells”, “Oh Tannenbaum” oder “White Christmas”, dass es sich hierbei um eine reine Weihnachts-CD handelt. Das Cover eines geteilten Burkes mit einer ansprechenden mittig platzierten Elektroklampfe lässt mich hoffen, es nicht allzu soft erwischt zu haben. Sonst schnappt sich noch meine liebe Omi, nach dem Verzehr von Klößen, Rotkohl und Gänsekeule, den hanseatischen Silberling. Nur gut, dass ich in Vorhand bin und zuerst die Platte checke. Als ersten Song hat sich Raimund “Jingle Bells” ins Visier genommen und treibt sofort meinen Adrenalinspiegel in die Höhe! So eine Fassung vom Uralt-Weihnachtsklassiker habe ich noch nie gehört, da wird’s jedem Rockerherz warm ums selbige!
Die nächsten Songs verraten, dass es sich hierbei um ein rein instrumentales Album handelt, obgleich er seine Klampfe so gezielt einsetzt, dass die Gitarrenläufe problemlos den Gesang ersetzen. Ganz klar, wie schon bei seinem letzten Tonträger Into My Arena präsentiert sich der Tonträger im Stile eines Satrianis. Und ich garantiere, mit derselben Klasse und Qualität des amerikanischen Ausnahmegitarristen!
Faszinierend wie gekonnt Raimund sein Spielgerät, zum Teil in atemberaubender Geschwindigkeit bedient, aber auch mit gezielt langsameren Passagen glänzt, wenn es darum geht, dem Zuhörer die Songs erkenntlich zu zelebrieren. Der erste Durchlauf lässt keine Schwächen erkennen, im Gegenteil, der Elbstädter hat sich mächtig ins Zeug gelegt und einfach das umgesetzt, was wahrscheinlich einige vor ihm einfach nicht getraut haben, nämlich eine Weihnachtsplatte mit reichlich ‘Schmackes’ zu produzieren! Dass er ein spielstarker, filigraner Sechssaitenhexer ist, der alle Grifftechniken drauf hat, beweist er bei jedem Teil, meist mittig platziert, des Silberlings! Meine persönlichen Highlights der Lebkuchen-Platte sind, obwohl der Tonträger auch sonst perfekt abgeschmeckt ist, “Morgen Kinder wird’s was geben”, “Have Yourself A Merry Little Christmas”, “Deck The Halls” und “Rudolph The Red-Nosed Reindeer”.
Im Grunde spiegeln sich meine Eindrücke aus einem persönlichen Kennenlernen und seiner vorherigen Aufnahmen wieder. Der fast zwei Meter große Hamburger, der von sich behauptet nicht allzu gut zu singen, hat dafür seine ganze musikalische Energie aufs Instrumentale gesetzt! Dass das keine schlechte Entscheidung war, beweist “Christmas Classics”. Burke zeigt sich nicht nur für die genialen Gitarrensoli verantwortlich, er spielte auch die Tastenelemente, das Schlagzeug und den Bass selbst ein. So hat er mit seiner Ich-AG ein Top-Weihnachtsgeschenk produziert, das man durchaus auch noch nach der Winterszeit hören kann. Selbst den Versand seiner Tonträger betreibt er eigenverantwortlich, und wer weiß, vielleicht braucht er bald ein paar Engel, die ihm helfen die kommenden Bestellungen pünktlich zu versenden.
Fazit: Nach dem zweiten Checken, gönne ich mir in Vorfreude aufs Fest ‘nen dicken Bratapfel und ein, zwei Glühwein. Mit diesem Hochgefühl kann für mich die Adventszeit schon morgen beginnen, doch eins steht im Gerangel ums Auspacken der Geschenke fest: Pech gehabt Omi, die Platte wandert in mein CD-Regal und findet dort einen Platz der Rubrik: Inselplatte! Zumindest falls ich in der Weihnachtszeit irgendwo Notstranden muss.
Mike Kempf
http://www.rocktimes.de/gesamt/b/raimund_burke/christmas_classics.html

Gitarre & Bass (Ausgabe 1/2011)

Der sehr aktive Hamburger Gitarrist wurde in G&B bereits vorgestellt – und jetzt kommt der virtuose Musiker mit einem Weihnachts-Album. Nein, er hat sich keine Mundharmonika zugelegt, um mal ganz beschaulich Michael Hirte Konkurrenz zu machen. Bei Raimund wird nach zappaeskem Auftakt aus ,Jingle Bells‘ eine hart rockende Nummer mit Double-Bass-Drum-Grooves, und ,Morgen Kinder wird’s was geben‘ gerät zu einem bluesigen Shuffle mit Gary-Moore-Anleihen und besinnlichen Twin-Guitar-Melodien, die aufs Fest einstimmen. Und dann: Mit einem etwas knödeligen Fusion-Ton spielt sich Raimund zunächst durch ein swingendes ,White Christmas‘, um dann doch wieder heftig abzurocken. Nicht nur in dieser Nummer erinnern seine virtuosen Dur-Läufe an Brian May. Mit ,Have Yourself A Merry Little Christmas‘, gitarristisch beeindruckend zwischen opulentem Progressive- und virtuosem Instrumental-Rock à la Satriani angesiedelt, wünscht der Künstler dann allen Hörern ein schönes Fest,. Weihnachten kann kommen! 😉
Arnd Müller
http://www.gitarrebass.de/index.html

Underground Empire (November 2010)

Ich möchte an dieser Stelle mal nicht den berühmten Beckenbauer’schen Weihnachtsspruch aufsagen. Doch liegt er mir permanent auf der Zunge, wenn ich heuer durch die Geschäfte wandle.
Und natürlich erfreut uns die Musikbranche wieder mit den unvermeidlichen Weihnachts-CDs. Auf diesem Silberling lädt uns Raimund Burke zum besinnlichen Verweilen ein. Besinnlich? Ho Ho Ho! Mitnichten. Zum Einstieg haut uns der Gitarrero nach einem kurzen, progressiven Intro das cool fetzende ›Jingle Bells‹ um die Ohren. Jawoll, da hört man die Glocken läuten.
›Santa Claus Is Coming To Town‹ kommt schön laid back daher und gibt mir Zeit, mich über den Gitarristen zu informieren. Seit 1984 aktiv, sind die »Christmas Classics« der vierte Output des Hamburgers. Die Bands KING COCKROACH und MARTELLI sind nur zwei Stationen von Burke, der neben dem Gitarrespiel auch Zeit fand, die Schlagfelle der Coverband INTO THE VOID zu bearbeiten.
Auch beim dritten Lied kommt keine Langeweile auf. Bluesig teilt der Sechssaiter den Kindern mit, daß es morgen was geben wird. Einziger Kritikpunkt bisher ist das Schlagzeug, welches mir einen Tick zu monoton wirkt.
Nun wird’s ganz kuschelig. ›White Christmas‹ lullt mich ein. Doch zum Glück hat Burke ein Einsehen und zieht das Tempo nach ein paar Minuten an.
Leider nur ein kurzes Strohfeuer, und der geneigte Hörer muß sich bis zu ›Have Yourself A Merry Little Christmas‹ gedulden, um abzurocken. Dafür ist dieses Stück um so grandioser. Herr Burke fiedelt sich den Wolf, und das macht er einfach erstklassig. Bester Song der CD. Dachte ich. Denn mit ›Deck The Hall‹ legt das Nordlicht noch einen drauf. Abwechslungsreich und überraschend. So sollte Herr Blackmore heute mal in die Saiten hauen, dann würde ich ihn und seine holde Gattin auch gerne mal wieder auf einem ihrer Konzerte besuchen. Raimund Burke hat sich inzwischen durch den Song gearbeitet und beendet das Stück mit einem sattem Schlußpunkt. Alle Daumen hoch. Schaut Euch unbedingt das kurze Video zu diesem Song auf der Website an:
http://www.raimundburke.de/
Dort sind die flinken Fingerchen in Aktion zu bewundern. Hut ab! Wie schrieb Lindenberg-Mitstreiter Jörg Sander: “Raimund is the most underestimated melodic heavy metal guitar player worldwide…”. Da könnte er recht haben.
Wie erwähnt, wird’s im Mittelteil der CD etwas ruhiger, aber so hat man den einen oder anderen Song in der Hinterhand, bei dem die Oma keinen Schrecken bekommt. Nur ›Oh Tannenbaum‹ ist nach meiner Ansicht etwas zu eintönig geraten, aber das ist Geschmackssache und tut der Freude über das exzellente Gitarrespiel keinen Abbruch. Das Beste kommt natürlich zum Schluß. ›Rudolph The Red Nosed Reindeer‹, für mich persönlich der beste aller Weihnachtssongs. Ein geiler Nackenbrecher in PRIEST’scher Manier. Es macht einfach Spaß, dem Meister zu lauschen.
Fazit: Klasse. Meine Vorbehalte gegenüber Weihnachts-CDs muß ich in diesem Fall zurücknehmen. An »Christmas Classics« wird sich jeder Rocker das Herz erwärmen. Unbedingte Kaufempfehlung. Auch die anderen CDs von Raimund Burke kann man sich getrost unter den Weihnachtsbaum legen. Einfach mal auf der Website reinhören.
Thomas Heyer
http://www.underground-empire.com/reloc.php?reloc=http%3A//www.underground-empire.com/review.php%3Fidx%3D10768

Myrevelations (November 2010)

Nach dem sich Ausnahmegitarrist Raimund Burke vor zwei Jahren an den Werken von Michael Schenker orientierte und mit “Into My Arena” ein Instrumentalalbum veröffentlichte, das jedem Liebhaber der sechs Saiten wärmstens zu empfehlen ist, hat sich der Mann aus dem Hamburger Stadtteil St. Pauli nun traditionelle Weihnachtslieder vorgenommen. Schlicht “Christmas Classics” betitelt beinhaltet das Album zehn Klassiker der Weihnachtszeit, wobei zum einen deutsche Lieder im neuen Gewand erscheinen, wie “Morgen Kinder Wird’s Was Geben” und “Oh Tannenbaum”, aber auch amerikanisches Liedgut, wie “Santa Claus Is Coming To Town” oder “Have Yourself A Merry Little Christmas”. Klar, dass bei allen Songs Raimunds Gitarre das Geschehen dominiert. Dabei legt er sich keineswegs auf einen Stil fest, sondern lässt neben der Rockgitarre auch bluesige und jazzige Elemente einfließen. Die Kenner der Szene wissen, dass er auch alle anderen Instrumente selbst einspielt und den Drumcomputer programmiert. Im Reigen der Weihnachtslieder, die ich bereits im Oktober genießen durfte, haben das atmosphärische “Deck The Halls” und das originelle “Mele Kalikimaka” den besten Eindruck hinterlassen, auf einer Scheibe voller Klassiker, bei der selbstverständlich auch der gute Rudolf, das rotnasige Renntier, mittels eisglatter Abgehversion, mit an Bord ist. Lasst es also krachen über die Feiertage!
Matthias Decklar
http://www.myrevelations.de/index.php?section=reviews&module=cdreviews&submodule=review_detail&reviewid=8065

Melodic (November 2010)

I don´t listen that much to instrumental guitar music, it happens occasionally that an album by Jeff Beck or Joe Satriani fills my speaker system and also the German six string bender Raimund Burke. A while back, I did a review of his previous album “Into my arena” that surprised me a lot with songbased instrumental themes where Raimund focused on melodies and cool rockmusic. Recently Raimund sent me an e-mail requesting a review of his new Christmas album and I must admit that I wasn´t too happy at first to listen to christmas songs in October because there is only one time a year when this sorts of music works and it is around Dec 13th-26th. But this guy surprised me once again with a real entertaining album of christmas classics where Raimund turns these traditional winter hymns into his own moody rock songs. He´s flirting with Thin Lizzy on “Santa Claus is coming to town” and goes Van Halen-mad on “Have yourself a merry little christmas”, this is so much more fun to listen to than Mariah Carey. The intro with a kid trying to play electric guitar on “Rudolph the red nosed reindeer” is awesome, after the words “Santa, I wish I could play electric guitar” Raimund steps in and show the kid how to do it. Lovely!
Kaj Roth
http://www.melodic.net/reviewsOne.asp?revnr=9188

Home of Rock (Dezember 2010)

Jedes Jahr zur gleichen Zeit passiert das gleiche Schauspiel: der kleine dicke Mann mit dem weißen Bart und der roten Mantel-Mützen-Kombi packt seine dicken Säcke in den viel zu kleinen Schlitten, spannt die Rentiere an und macht sich auf den Weg Richtung Erde, um den großen und kleinen, den guten wie den bösen (wenn wir ehrlich sind, ist es doch tatsächlich so!) Kindern ein paar ihrer Wünsche schön verpackt unter den Tannenbaum zu legen. Und dieses Jahr hat der kleine dicke Mann mit den gepimpten Rentieren etwas ganz Besonderes in seinem Leinensack: eine Weihnachts-CD. Wobei so toll, kreativ und neu ist die Idee auch nicht. Es gibt “Rock Christmas”, “Die Hit Giganten-Weihnachten”, “Kuschelrock-Christmas”, “Die ultimative Chartshow-Christmas”, die Flut an nützlichen, überflüssigen und absolut unbrauchbaren musikalischen Weihnachtsveröffentlichungen ist erdrückend. In jedem Kaufhaus, jeder Pizzeria, aus jedem Dönerladen, Taxivermietung und U-Bahn-Fahrstuhl bekommt man das leidliche Weihnachtsgedudel um die Ohren gehauen, dass einem die Lust auf Weihnachten aber so was von vermiest wird – nee, und jetzt hat der Weihnachtsonkel wieder eine Veröffentlichung im Sack. [Interessant ist dabei, dass der Herr Kollege all diese Grusel-CDs offenbar kennt. Tipp: “Wir warten auf’s Christkind” von den HOSEN/ROSEN aus dem Jahr 1998. Red.] “Ja, ist denn scho wieder Weihnachten?” Ja, Franz, es ist. Und für die, die auf die besinnlichen Zuckersüßdudelmusikverpanschungen keinen Bock haben, kommt aus dem hohen Norden – nicht ganz so hoch wie Nikolausihausen – vom langen Schlacks eine andere Art der Weihnachtsmusik. Gut, so richtig revolutionär ist die Idee jetzt auch nicht, bekannte Weihnachtslieder durch den Hardrock-Metal-Spritzgebäckwolf zu drehen, aber es ist eine sehr sympathische. Das gefährliche an solchen Veröffentlichungen ist es, das dünne Eis, auf dem man sich mit so einer Sache bewegt, nicht komplett zum Einbrechen zu bewegen. Raimund Burke setzt da nicht himmelhoch jauchzend an, aber er setzt seine Eigeninterpretationen sehr gut um. Die Singalongs behalten ihren eigenen Charakter und bekommen zusätzlich noch den Burk’schen Anstrich. Das zusammen macht eine angenehme Weihnachtsscheibe, die man nebenher, aber auch intensiv hören kann. Ersteres verkürzt die Zeit beim Plätzchenbacken, Zweiteres ]Pottdeutsch! Red.] lässt erkennen, mit wie viel Liebe und Respekt Mr. “ich-mache-alles-selber” Burke an die Weihnachtslieder rangeht. Da wird gebluest (Oh Tannenbaum), geswingt (White Christmas), gerockt bis der Baum brennt (Jingle Bells, Silent Night) oder exotisches aufgefahren mit Mele Kalikimaka. Letzteres ist ein mir absolut unbekanntes Weihnachtslied aus Hawaii. Zum ersten Mal aufgenommen findet man es – von wem sonst? – von Bing Crosby in den 50er Jahren des alten Jahrtausends. Ob es im Original so gedacht war von R. Alex Anderson sei mal dahingestellt, auf alle Fälle macht es Spaß, es sich hier anzuhören. Wie überhaupt die ganze CD ein großer Spaß ist – als nicht mehr oder weniger dürfte es gedacht sein. Und von mir ein Dankeschön, dass a) in White Christmas doch noch der richtige Weg gefunden wird und b) Raimund beweist, dass Weihnachten lediglich beim Selbstgebackenen zuckersüß zu sein hat. So, und jetzt ab auf den Weihnachtsmarkt, dem Beschaller die Dudel-CDs aus dem Player gerissen, “Christmas Classics” reingelegt und für heiße Glühweinstimmung gesorgt, bis dem Rudolph die rote Nase abfällt. Danke, Raimund, und Merry Xmas everybody…
Arnd Müller
http://www.gitarrebass.de/index.html

Myglobalmind (November 2010)

So here we are with the first Christmas themed review for 2010, I’m sure there will me a fair few coming up over the next month, but let’s use this new album from RAIMUND BURKE as a starting point. For those unfamiliar with the name, BURKE is a guitar virtuoso in the vein of STEVE VAI and JOE SATRIANI, who releases instrumental hard rock albums similar to those contemporaries. Previous to this new album he has released two others, one in 2006 and then a follow up in 2008. Why you would wait two years to follow an album up and then have it be a Christmas one is an interesting decision but that’s what has happened and so we are left with CHRISTMAS CLASSICS. There is a bit of simple fact to this album really, if you are a fan of instrumental hard rock music or guitar virtuoso music, there is no better way to spend Christmas than with this new album from RAIMUND BURKE in the background. Each song is treated with due respect but also offers plenty in the fretboard fireworks department. Maybe some of the big guns of the genre could have managed a slightly better effort, but as this is the only virtuoso Christmas album out at the moment it is definitely worth a purchase. Traditional tunes like JINGLE BELLS, WHITE CHRISTMAS and SILENT NIGHT will stir memories from even the grinchiest of hearts and each of these songs would be great to wake up to on Christmas morning. There are a couple of tunes that I didn’t recognize which did take a little bit of the enjoyment out of this release in places, but all that was made up for with a great version of RUDOLPH THE RED-NOSED REINDEER, which actually starts with the sounds of a young boy trying to learn the guitar and then making a wish to Santa that he could play before BURKE’S playing kicks in and takes the song up to the skies. If you are looking for something a little different to put on in the lead up to Christmas, the new album from RAIMUND BURKE is as worthy as anything else you can find and is certainly better than a lot of the seasonal pap that usually gets released around this time of year.
ZeeZee
http://myglobalmind.com/2010/11/29/raimund-burke-christmas-classics/

Slam! (November 2010)

Inizio a capire che sta arrivando il Natale quando vado in un Centro Commerciale e trovo più giocattoli che cibo, quando le mie nipotine vogliono sfogliare insieme a me il catologo della Toys e soprattutto quando iniziano ad uscire compilation o dischi dedicati alla nascita di Gesù. Se ripenso però a qualche cover natalizia, le prime che mi vengono in mente sono quelle di Brian Setzer e dei Twister Sister, insieme a quelle di Ramones, Bon Jovi, Billy Idol,… la lista sarebbe interminabile visto che ormai quasi tutti almeno una volta ci hanno provato con la “canzone panettone” e questo è il turno del virtuoso chitarrista tedesco che rinterpreta in maniera strumentale alcune delle più celebri composizioni di questa festa. Burke guida la sua sei corde con la stessa maestria con cui Babbo Natale si fa fare strada dalle renne, senza mai lasciarsi troppo andare a “sbrodolate sonore” e facendo risultare Christmas Classics un buon ascolto di sottofondo, mentre perdiamo i sensi sul divano dopo il pranzo del 25 dicembre.
Moreno Lissoni
http://www.slamrocks.com/old/review.htm

Metallized (15.12.2010)

UNA BREVE INTRODUZIONE
Quarta pubblicazione in studio per Raimund Burke, estroso e virtuoso chitarrista tedesco che con Christmas Classics giunge alla sua seconda uscita natalizia (la prima fu Christmas In Rock, nel 2005). Dieci i brani tipicamente natalizi qui inclusi (i titoli parlano da soli), reinterpretati in linguaggio rock, heavy e solista in genere: questo 25 dicembre non avete nessuna scusa… ora sapete cosa fare ascoltare ai vostri ospiti mentre vi ingozzate di lenticchie, tacchino, zampone, lasagne e panettoni!
LA MUSICA
Posso dirlo? Lo dico. A me le canzoni di Natale fanno schifo. Non le sopporto: mielose, piene d’amore e di sentimenti che nella realtà di tutti i giorni non esistono (se non di facciata, ovviamente) e soprattutto… sono sempre le stesse! Ogni anno, a Natale, queste canzoni si sentono dappertutto: nella pubblicità alla radio, in TV, in giro per le strade, nei negozi, negli uffici, nei supermercati, nei presepi delle nostre case; potrete ben immaginare quindi con quanta difficoltà abbia ascoltato Christmas Classics, dato il mio totale disprezzo verso queste composizioni. Tuttavia, sono convinto che potrete anche ben capire di che titanica portata sia quest’album se vi dico che l’ho ascoltato molto volentieri e che ho imparato a stimare moltissimo Raimund Burke per il lavoro che ha fatto: egli ha infatti reinterpretato questi celebri brani riarrangiandoli da zero, ed orientando le proprie scelte sulla base dei suoi gusti e del suo stile. Sarebbe stato semplice realizzare un disco per le masse, soprattutto utilizzando materiale così tanto conosciuto: sarebbe bastato suonare i brani così come tutti li conoscono, semplicemente andando ad incidere sui suoni ed eventualmente gli strumenti da suonare, ma Burke ha fatto molto di più. Burke ha letteralmente riscritto queste dieci canzoni, decostruendo le parti ritmiche ed incrociandole con gli sviluppi melodici delle chitarre soliste (cui generalmente sono affidati i temi portanti dei brani): ciò comporta da un lato l’immediata riconoscibilità di ciascun pezzo, ma anche l’istantanea comprensione dello stile del chitarrista, che nei tanti assoli che coronano questo disco si dimostra perfettamente padrone della sua sei corde, manifestando la propria appartenenza a quel circolo di chitarristi virtuosi che fanno della bontà esecutiva ed interpretativa il proprio marchio di fabbrica.
LO STILE
Ed è proprio qui che volevo arrivare: volevo proprio parlarvi dello stile di Burke. E’ chiarissimo che un disco come questo non ha bisogno di tante descrizioni (bene o male tutti noi conosciamo almeno metà tracklist, e gli altri brani si possono ascoltare facilmente -e legalmente- sui tanti canali internet di diffusione gratuita di musica), ma il suo artefice si: Christmas Classics vale la pena di essere ascoltato ed acquistato perchè il suo interprete è un fenomeno della chitarra ed anche perchè il materiale è stato registrato con grande perizia. Da un lato è infatti inusuale che un disco autoprodotto suoni in tutto e per tutto come un “vero album in studio”, dall’altro non è poi così comune ascoltare tante linee di chitarra suonate contemporaneamente (Jingle Bells, White Christmas e Have Yourself A Merry Little Christmas, tanto per citarne tre): la cosa, che mi permette di fare la conoscenza di un grande artista, elimina anche i pregiudizi mentali che avevo fino a poche settimane fa (e di cui vi ho parlato nel paragrafo precedente), quindi non ho dubbi sul fatto che lo stesso effetto benefico possa raggiungere anche voi. I seguaci della musica solista apprezzeranno sicuramente molto questo lavoro: i vibrati, i bending, gli slides e tutte le tecniche usate da Burke sono completamente prive di errori, e le linee melodiche sono state costruite con gusto, complice la padronanza del concetto di modulazione e lo studio attento di ciascun tema. Insomma: Christmas Classics è un disco sui cui Burke ha lavorato, e neanche poco.
UNA BREVE CONCLUSIONE
Christmas Classics è un’originale applicazione del solismo chitarristico ad aree melodiche distanti da quelle che caratterizzano il grande calderone del rock e del metal: il suo ascolto è consigliato a tutti, anche a coloro che disprezzano queste composizioni, perchè in realtà tra ciò che siamo abituati ad ascoltare e ciò che è qui contenuto c’è una distanza stilistica e contenutistica abissale. Scegliere di non ascoltare questo platter sarebbe naturale, dato che essendo composto da pezzi arcinoti tutti bene o male crediamo di conoscerne il contenuto: chi però raccoglierà la sfida di Raimund Burke e vorrà quantomeno ascoltarne questo nuovo lavoro si renderà conto che quel che ho detto finora non è privo di fondamento, ed avrà fatto un passo avanti verso l’indipendenza dal pregiudizio. Poi chissà, magari vi piacerà così tanto da volerne regalare una copia a zii e parenti vari 😉
Nicola Strangis
http://www.metallized.it/recensione.php?id=4769
